Zahnarztpraxis Dr. Regnet

Sprechzeiten

Mo 8:00-12:00 u. 14:00-19:00
Di 8:00-12:00 u. 14:00-19:00
Mi 8:00-14:00    
Do     14:00-20:00
Fr 8:00-15:00    
Übersicht Sprechzeiten

Marktplatz 7a, 90602 Pyrbaum
Telefon 09180/180188-0

CSS ist valide!

Valid HTML 4.01 Transitional

Zahnerhaltung


Zur Zahnerhaltung zählen alle vorbeugenden und therapeutischen Maßnahmen, die den Zahn in seiner Form und Funktion dauerhaft erhalten oder wiederherstellen.


Fissurenversiegelung (bei Kindern)

Nach dem Zahndurchbruch können die Fissuren durch Mikroorganismen besiedelt werden. Da Fissuren sehr tief (bis zu 1 mm) und sehr schmal (50μm) sein können, ist eine effektive Reinigung häufig unmöglich. Um der Gefahr einer Karies vorzubeugen, kann der Zahnarzt bei kariesgefährdeten Kindern und Jugendlichen kurz nach dem Zahndurchbruch die noch kariesfreien Fissuren mit einem dünnflüssigen Kunststoff versiegeln, um damit eine Besiedlung durch Bakterien zu verhindern (Fissurenversiegelung). Ist die Fissur bereits besiedelt (bräunlich verfärbt), muss diese erst durch Beschleifen oder Sandstrahlen gereinigt und evtl. etwas erweitert werden. Sind die Zähne erst versiegelt ist die Zahnoberfläche leichter zu reinigen. Bei guter Mundhygiene ist somit das Risiko an diesen Stellen eine Karies zu entwickeln verringert.


Füllungen (bei kleinen und mittleren Defekten der Zähne)

Durch viele verschieden Ursachen kann es zu Defekten an den Zähnen kommen. Die häufigste Ursache ist Karies. Um diese Läsionen optimal zu Versorgen, bietet die moderne Zahnmedizin die Möglichkeit diese Stellen (nach Entfernung der Karies) mit Kompositen (Kunststoffen) zu reparieren.  Bei Kunststofffüllungen gibt es eine Vielzahl an verschiedenen "weiß" Tönen um eine ideale farbliche Anpassung an den natürlichen Zahn zu ermöglichen. Durch ein speziel entwickeltes Klebesystem (adhäsiv Technik) ist es uns möglich diese Kunststoffe dauerhaft mit dem Zahn zu verbinden, um ihnen eine langlebige Versorgung zu ermöglichen.



Einlagefüllungen (bei großen Defekten der Zähne)

Weisen die Zähne jedoch einen größeren Verlust von Zahnhartsubstanz auf, kann eine Versorgung mittels eines  Gold-( und)oder Keramik Inlays bzw. einer Teilkronen nötig sein. Bei einer keramischen Versorgung wird diese farblich an den Zahn angepasst. Nach dem Einsetzen im Mund sind sie somit kaum vom natürlichen Zahn zu unterscheiden. Diese Versorgungen werden individuell in einem zahntechnischen Labor hergestellt, um eine perfekte Passung zu garantieren.Bei dieser Art der Restauration werden die Zähne  langfristig stabilisiert um diese zu erhalten.
Sollte an ihren Zähnen ein Defekt vorhanden sein, klären wir mit ihnen in einem persönlichen Beratungsgespräch welche Arte der Versorgung am sinnvollsten ist. Für die Herstellung dieser Restaurationen arbeiten wir ausschließlich mit zahntechnischen Meisterlaboren aus der näheren Umgebung (20 km) zusammen.


Endodontie (Wurzelkanalbehnadlung)

Sollte die Karies einen Zahn so stark geschädigt haben, dass sie bis zum Zahnnerv (Pulpa) reicht, ist zum Erhalt des Zahnes eine Wurzelkanalbehandlung nötig. Dabei wird der Zahnnerv entfernt und  das Nervkanalsystem durch moderne hochflexible Feilensysteme mit maschinellen Antriebstechnologie gereinigt und erweitert.   Damit wird es zur Aufnahmne eines speziellen Wurzelfüllmaterials (Guttapercha) vorbereitet welches als Abschluss der Behandlung in den Zahn eingebracht wird. Eine zeitgleiche, zusätzliche Reinigung mitttels Spüllösungen erhöht die verstärkte Bekämpfung der Bakterien und damit die Erfolgsaussichten dieser Behandlung. Die Ausheilung der Entzündung wird mittels Röntgenbildern dokumentiert. Nach Beendigung der Behandlung ist, wegen des meist hohen Verlustes von Zahnhartsubstanz häufig eine Überkronung des Zahnes  nötig, um den Zahn vor Frakturen zu schützen.
Eine Wurzelkanalbehandlung stellt jedoch immer nur einen Versuch dar, um den Zahn zu erhalten. In seltenen Fällen kann es zu einem Wiederaufflammen der Entzündung kommen. Dann kann es nötig sein das Wurzelfüllmaterial zu revidieren und einen neuen Versuch der Behandlung zu starten oder eine Wurzelspitzenrevision durchführen zu lassen.


Bruxismus (Zähneknirschen/-pressen)

Das Kauorgan ist dazu da, Nahrung zu zerkleinern. Normalerweise jedenfalls. Von unnormaler Kaugewohnheit oder Parafunktion spricht man, wenn das Gebiss darüber hinaus als Stressabbau-Hilfsmittel verwendet wird. Der Bruxismus ist also das unbewusste, meist nächtliche, aber auch tagsüber ausgeführte Zähneknirschen oder Aufeinanderpressen der Zähne. Die Folgen sind vielfältig: Ihre Zähne reagieren über kurz oder lang mit Überempfindlichkeit, die Kaumuskulatur verkürzt und verhärtet sich, Zahnkanten bekommen Sprünge, die Zähne werden flacher und können brechen. Auch das Kiefergelenk reagiert, macht oft Geräusche oder schmerzt beim Kauen. Eine Parafunktion kann auch zu Schmerzen in Kopf, Ohren oder Schulter führen und Haltungsschäden vom Nacken abwärts entlang der gesamten Wirbelsäule hervorrufen.(, durch das die Zähne verschleißen, der Zahnhalteapparat überlastet und zusätzlich das Kiefergelenk, die Kaumuskulatur, aber auch andere Muskelgruppen, die zur Stabilisierung des Kopfes angespannt werden, geschädigt werden können.) Um diesen Folgen entgegenzuwirken können Zahnärzte in Zusammenarbeit mit einem entsprechend qualifizierten Zahntechniker eine Aufbissschiene anfertigen, um den Verschleiß an den Zähnen zu stoppen und die Kaumuskulatur zu entlasten und damit zu  lockern . Auch eventuelle Störkontakte der Zähne können ausgeglichen werden, was ebenfalls zur Entlastung führen kann. Bei stark abgeflachten Gebißen kann mittels dieser Schiene eine "Bißhebung"  erfolgen um die Zähne dann langfristig mit einem entsprechenden Zahnersatz wieder aufzubauen um damit auch die Ästhetik wieder zu verbessern. Sollten bereits Beschwerden an der Schulter, am Nacken o.ä. vorhanden sein, kann dies ausserdem in Zusammenarbeit mit unseren Physoitherapeuten behandelt werden.

Zurück zur Übersicht
Copyright © 2018 Zahnarztpraxis Dr. Regnet. Alle Rechte vorbehalten.ImpressumSitemap